gerade in: Chinao2. 1o. 2oo9 - Teil I von II
Himmelstempel - das Original

Peking hat ein modernes U-Bahnnetz, so modern, dass die Linie, die direkt unter unserer Haustüre vorbeirauscht noch nicht im Stadtplan verzeichnet wurde.

Für 20Ct kann man quer durch Beijing fahren. Zuerst befriedigt allerdings ein Röntgenscanner die Neugierde der Einheimischen. Man muss alle Taschen vor Antritt der Fahrt durchleuchten lassen. Das gilt auch bei Park- und Museumsbesuchen.
Der Ticketkauf ist unkompliziert, es gibt einen Automaten, der auf Knopfdruck auch Englisch kann. Zusätzlich sind unzählige "Volunteers" unterwegs, Freiwillige, die sich manchmal auch nicht scheuen, Ausländer anzusprechen.

Eigentlich wollten wir ja zum Platz des himmlischen Friedens, doch an den zwei Haltestellen fährt die U-Bahn heute durch - geschlossen wegen Aufräumarbeiten auf dem Platz.



Wir fahren einfach weiter und nach 2 mal umsteigen landen wir nach der obligatorischen Gepäckkontrolle ersatzweise im Park des Temple of Heaven".



Es wird eine Menge Unterhaltung geboten, zu lauter Musik kann man tanzen, noch lauter singen und der chinesische Gotthilf Fischer dirigiert begeisterte Massen zu chinesischen Volksweisen.
Am eigentlichen Ziel, dem Himmelstempel stehen schon wieder Freiwillige. Vorübergehend geschlossen steht auf dem Schild. Wie lange ist eigentlich "vorübergehend"? Man klärt uns auf: der ganze restliche Tag!



Da haben wir wohl Pech gehabt und ersatzweise gibt es nur ein Video auf dem großen Fernseher.






Wir wandern eben um den Tempel, der für den Kaiser als Himmelssohn erbaut wurde. Er hat hier ein Mal im Jahr für eine gute Ernte gebetet.





Das Original ist noch etwas beeindruckender als der Nachbau bei Berlin. Hiermit schicken wir auch gleich ein paar nette Grüße nach Spandau.





Einen Drachen gibt es natürlich auch. Als Blumentopfansammlung hier





und wer genau hinsieht, der findet auch auf dem Dach kleine Fabelwesen, die böse Geister abwehren sollen. Je nach Rang des Hauses steigt die Anzahl der Wächterfiguren.





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